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Bericht:
Der Wetterbericht sagte nichts gutes Voraus. "Am Alpenrand ergiebiger
Dauerregen."
Aber "Der Läufer kennt kein schlechtes Wetter" und somit machten
wir uns auf
den 60KM langen Weg nach Hohenaschau.
Vor dem Start war nur leichter Nieselregen eigentlich optimale
Laufbedingungen wobei uns der Nebel einen Blick auf die Bergwelt und die
Kampenwand verwährte.

Punkt 9:30 Uhr gings dann mit einem Böllerschuss auf die 6 KM und 830
HM.
Der 1. KM ging zwar schon steil aber noch auf ordentlichen Wegen
bergauf.
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Zwischen KM 2-3 gings dann auf einen sehr steinigen Pfad auf dem (für
uns) keine Möglichkeit mehr bestand zu laufen.
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Bei KM 3 kamen wir dann auf eine breite Straße, die zumindest teilweise
ein Laufen ermöglichte. (Steigungen bis 25%)
Das Ziel war auf der Steinlingalm wo es die trockene Wärmebekleidung
gab, die von der Bergwacht geliefert wurde.
Zudem gab es ein schönes Buffet mit Melonen, Bananen, Riegeln und
Leichtem Weißbier.
Ich erreichte das Ziel in 52:28 und
Michael blieb bei seinem 1. Berglauf unter einer Stunde in exakt
59:59 schaffte auch er die Kampenwand (das nenne ich Timing)
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Dann ging es an den "Abstieg" und der Regen wurde stärker, Wind kam auf
und es begann sogar leicht zu graupeln.
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Als wir unten ankamen waren wir ziemlich durchgefroren und nass, somit
war das erste was wir uns Zuhause gönnten ein warmes Bad.
Im Radio musste ich hören das es beim Zugspitzlauf der am selben Tag
stattfand
2 Tote und 6 Verletzte gab. Da müssen die Bedingungen richtig extrem
gewesen sein. |